In der WasserwachtIn der Wasserwacht

"Ein tolles Gemeinschaftsgefühl"

Franziska Roßig arbeitet ehrenamtlich als Rettungsschwimmerin und war bis 2016 Vertreterin der Wasserwacht in unserem Präsidium. 

Wieso arbeitest Du bei der Wasserwacht?
Franziska: 
Die Wasserwacht verkörpert für mich sehr viele Dinge, die mir viel bedeuten. Zum einen finde ich Sport wichtig und gerade Schwimmen ist ein sehr guter Sport. Zum anderen interessiere ich mich für medizinische Themen. Es ist toll dass ich mich hier damit auseinandersetzen kann und gleichzeitig etwas Nützliches damit mache. Dadurch bin ich in der Lage anderen Menschen auch privat oder auf der Arbeit bei Notfällen zu helfen. Außerdem habe ich hier viele interessante Menschen kennen gelernt. Besonders im Sommer ist es schön, auf der Station am Wannsee zu sein. Das alles bringt einen guten Ausgleich.

Was macht Ihr auf der Station am Wannsee?
Franziska:
Wenn wir nicht gerade einen Einsatz haben, verbringen wir unsere Freizeit dort zusammen. Wir kochen, essen und spielen zum Beispiel Beachvolleyball. Am Wochenende übernachten wir teilweise auch dort. Wir haben ein tolles Gemeinschaftsgefühl. Das ensteht schon während der Lehrgänge. Die gemeinsame Arbeit bei den Einsätzen und deren Vorbereitung verstärkt das noch. Aber auch durch gemeinsame Aktionen wie das "Anbaden" am jeweils ersten Wochenende im Januar. Da springen alle einmal in den eiskalten Wannsee. Danach wird auch noch angegrillt. Man ist dann so gut durchblutet, dass man nicht mehr friert.

Du arbeitest ehrenamtlich auch noch im Präsidium unseres DRK-Kreisverbandes und hast einen hauptamtlichen Ganztagsjob als Personalentwicklerin. Wie lässt sich das alles verbinden?
Franziska: Meistens geht es ganz gut. Für die Wasserwacht muss ich im Winter regelmäßig nur einmal die Woche zum Schwimmtrainig. Im Sommer verbringe ich dann eben einige Wochenenden auf der Station. Die Präsidiumssitzung ist einmal im Monat.

Kann jeder Mitglied bei der Wasserwacht werden?
Ich hatte erst Zweifel, ob ich bei dem Niveau mithalten kann. Aber ich habe im Training und bei den Kursen auch eine neue Schwimmtechnik gelernt, so dass es kein Problem für mich war, den Rettungsschwimmer zu machen. Wir suchen immer Wasserretter, Rettungsschwimmer, Funker und Bootsführer. Natürlich muss man immer die entsprechenden Kurse besuchen, die aber großen Spaß machen. Am besten man kommt einfach mal bei uns vorbei und guckt sich die Arbeit bei uns an. So findet man am besten heraus, was man machen kann und wozu man Lust hat.

Das Interview wurde im Juni 2015 geführt

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